Flirten sexismus

Darf man noch Komplimente machen? Gar flirten?

Lieber nicht kopulieren als falsch. Dieses "keine Grenzen verletzen" wird mitunter als etwas völlig Absurdes dargestellt.

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Thea Dorn hat in einem Deutschlandfunk-Kultur-Interview neulich gesagt , man müsse Künstlern wie etwa Kevin Spacey , um den es ging schon zugestehen, dass ihre "Antriebskraft natürlich auch das Abgründige sein muss" und "die Lust daran, über die Stränge massiv zu schlagen" etwa sich als Erwachsener auch mal auf einen Jährigen zu legen? Sie glaubt, "diese Idee, man könne Machtverhältnisse oder Kränkungen oder Beleidigungen aus der Welt schaffen, das ist ein neuer Totalitarismus, der da heraufzieht, ein moralischer, und es schürt ja auch eine fürchterliche Paranoia".

Das ist so lustig und bekloppt. Die Feministinnen und Feministen, die ich am besten kenne, sind die ganze Zeit nur am vögeln. Andererseits ist es aber auch wieder überhaupt nicht lustig, denn aus welcher Ecke der Hölle kommt diese Idee her, in einer Welt, in der man versucht, sexualisierte Gewalt zu bekämpfen, bleibe am Ende nicht mehr viel Spannendes übrig?

Es ist mir ein Rätsel, wie man denken kann, irgendwas würde der Menschheit fehlen, wenn Sexismus, Belästigung und Missbrauch wegfallen.


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  4. Herrscht tatsächlich Verwirrung um die Grenzen zwischen Flirt und Belästigung??
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Selbst wenn es so wäre, dass es Künstler gibt, die ihre Schaffenskraft aus dem Über-die-Stränge-Schlagen ziehen, dann wäre wohl deren Kunst etwas, was man entbehren kann. Wenn das "moralischer Totalitarismus" ist, okay, dann her damit!

Nachrichten Kultur Gesellschaft S. Muss der Flirt gerettet werden? Sexismus Lieber nicht kopulieren als falsch Hat der harmlose Flirt Schaden genommen, muss er gerettet werden? Rosanna Graf. Dienstag, Zur Startseite. Diesen Artikel Mehr zum Thema. Diskussion über diesen Artikel. Alle Kommentare öffnen Seite 1. Phil Der Flirt ist nicht tot. Mit der Begründung jedoch nicht: Da ja prinzipiell jedes Kompliment und jede Berührung z. Aber es ist ja nur ein kleiner Prozentsatz der Frauen, der das so unglaublich eng sieht und die Geschichten um Weinstein und Spacey die, sofern wahr, höchst verabscheuungswürdig sind mit alltäglichem vermischt.

Flirtfreiheit des Mannes

Level 2: Professionelle und persönliche Beziehungen mischen sich auch mal. Das ist gut so, jeder freut sich doch, wenn er Kollegen hat, die er mag. Dann wird das mit den Komplimenten aber plötzlich sehr schwierig. Darf ich einer Geschäftspartnerin sagen, dass ihre die neue Frisur gut steht? Vielleicht will sie es sogar hören?

MeToo-Debatte: Warum auch Frauen Teil des Sexismus-Problems sind - Gerechtigkeit - bento

Warum zieht sie sich schön an , wenn man sie dann nicht schön finden darf? Und woher soll ich als Mann wissen, ob ich ihr ein Kompliment machen darf oder soll oder muss oder ob ich dann ein sexistisches Schwein bin? Es ist schwierig geworden, solche Situationen korrekt einzuschätzen. Wir Frauen fordern unser Recht auf Respekt und Distanz , damit machen wir es allen nicht-Arschlöchern ziemlich schwer.

Ich habe mich mit einer 32-jährigen, schwulen, nicht-geouteten Jungfrau getroffen

Und ziemlich viele Männer sind keine Arschlöcher. Die Lösung für dieses Problem kann nicht sein, dass Frauen weniger fordern. Wir fordern genau das Richtige. Gunnar Kaiser hat mir erklärt, wieso unsere Wahrnehmung so unterschiedlich ist: Obwohl das Kompliment keinesfalls abwertend gemeint war. Das Problem ist: Flirten und Komplimente sollen weiterhin ihren Raum bekommen, ohne sie wäre die Welt fade. Wir brauchen dafür ein neues Feingefühl, weil vorher kein Feingefühl nötig war. Frauen hatten dankbar zu empfangen, egal ob Kompliment oder Machtdemonstration.

Und übrigens lässt sich eine Machtdemonstration ausgezeichnet in einem Kompliment verstecken, bewusst oder unbewusst. Sie ist total zum Kotzen. Ohne Feingefühl können wir in eine Unsicherheit hineingeraten, wie sie dieses Video ausgezeichnet beschreibt: Jeder wird Angst haben, etwas Falsches zu sagen. Als sexistisch, rassistisch oder sonst wie politisch unkorrekt zu gelten. Als Menschen sind wir dem aber gewachsen.

Wir sind durchaus in der Lage, Emotionen zu lesen, Reaktionen zu interpretieren. Und wir können diese Fähigkeit trainieren. Viele Männer haben dieses Feingefühl schon längst. Aber nicht alle. Wir leben in einer Phase der Veränderung.


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  • Wer es ablehnt, sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen oder die Wirkung von Worten und Taten zu hinterfragen, der wird es künftig schwer haben. Die Welt wird gerade viel besser. Wir sind aber noch nicht fertig. Wir müssen uns an die neuen Spielregeln des Zusammenlebens noch gewöhnen, letzte Details verhandeln. Und die nötige Empathie entwickeln. Und bitte, lasst uns auf dem Weg dorthin nicht Männer zu Arschlöchern abstempeln, die gar keine sind. Das hilft uns nicht, das bremst uns nur. Teilen Warum nur kommen Menschen auf die Idee, wenn Sexismus, sexuelle Belästigung und Missbrauch irgendwann aus der Welt geschaffen sind, bleibe am Ende auch der Spass auf der Strecke?

    Will denn wirklich jemand einen Alltag ohne Lust?

    Ist ein Bützje an Karneval sexistisch?

    Ich jedenfalls bin für den Flirt. Ein nettes Schwätzchen im Ausgang, ein spendierter Drink, eine anzügliche Textnachricht. Ein Flirt macht dich schöner, liebes Leben. Wir müssen nur wissen, wann er angebracht ist — und wann nicht.

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    Oder herrscht tatsächlich Verwirrung um die Grenzen zwischen Flirt und Belästigung? Ich brauchte jetzt Alkohol. Gut eine Woche später, ich sitze im Zug. Als sie kommen, schiebt er eines zu mir rüber.